Florian Böhm, Mediaschool Bayern

M.A. Literaturwissenschaft, Psychologie und Philosophie an der LMU
Ausbildung zum Producer (IHK)

Sprache(n) in meinem Beruf:

Sprache ist der Schlüssel zur Seele. Das durfte ich schon während meines Studiums feststellen und habe erfahren dürfen, wie wichtig Kommunikation im Alltag ist. Seit neun Jahren arbeite ich mit Studierenden und jungen Menschen im Bereich TV und Radio. Dabei sehe ich täglich, was Sprache bewirken kann – einerseits auf der flirrenden Mattscheibe, andererseits „on air“ beim Studentenradio M94.5. Mein tägliches Fazit: Wer sich mit Sprache und Kommunikation beschäftigt, muss niemals Angst davor haben alles bereits gelernt zu haben: Denn Sprache öffnet täglich das Tor zu stetig Neuem.

Sprache(n) in meinem Leben:

Ich weiß schon gar nicht mehr, seit wann genau ich mich mit Poetry Slam beschäftige. Aber bestimmt schon seit mehr als zehn Jahren fasziniert mich diese Form der Bühnensprache: Eigene Texte, ein festes Zeitlimit und eine unglaubliche Vielfalt an Text und gesprochenem Wort. Mal ernst, mal traurig, mal lustig; mal Rap, mal Lyrik oder Prosa. Egal ob auf, vor oder hinter der Bühne – ich habe Spaß an dieser Form des Geschichtenerzählens, bin Mitveranstalter einer eigenen Slam-Bühne in der Glockenbachwerkstatt und durfte 2017 mit fünf anderen Veranstaltern die Bayerischen Poetry Slam Meisterschaften in der Landeshauptstadt ausrichten. Und auch, wenn am Ende immer ein Sieger oder eine Siegerin gekürt wird, gilt stets: „The points are not the point; the point is poetry!“