Carola Gäde, Internationale Jugendbibliothek

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Programmplanung

Ich erzähle gerne über meine Aufgaben in der weltweit größten Bibliothek für Kinder- und Jugendliteratur aus aller Welt, weil …

… mir meine Arbeit großen Spaß macht – und das auch nach fast 20 Jahren noch! Zu meinen Hauptaufgaben gehört es, Ideen und Konzepte für Veranstaltungen zu entwickeln und diese zu planen und zu organisieren. Und natürlich müssen Presse und Öffentlichkeit darüber informiert werden, um möglichst viele Journalisten und Besucher in unser Haus zu locken. Das gelingt am besten, wenn ich selbst von unserem Programm begeistert bin, was zum Glück meistens der Fall ist!

Sprache(n) in meinem Beruf:

Das Herzstück der Internationalen Jugendbibliothek eine weltweit einmalige Sammlung von Kinder- und Jugendbüchern in über 130 (!) Sprachen. Sie bildet die Grundlage für die vielfältigen Aktivitäten der Bibliothek. Der Kontakt und Umgang mit vielen verschiedenen Sprachen gehört deshalb gewissermaßen zu meinem Alltag.

Die größte sprachliche Herausforderung für mich persönlich besteht jedoch darin, die unterschiedlichsten Zielgruppen wie Journalisten, Eltern, Kinder und Lehrer*innen zu erreichen und auf unsere Arbeit neugierig zu machen. Dafür muss ich viele Telefonate führen, Besucher durchs Haus führen und vor allem ganz unterschiedliche Texte verfassen (Pressemitteilungen, Einladungen, Handzettel, Mailings, Berichte, etc.) – in den allermeisten Fällen auf Deutsch, meiner Muttersprache.

Sprache(n) in meinem Leben:

Nach der Schule bin ich zunächst für ein soziales Jahr nach Süditalien in ein Kinderheim gegangen. Die Kinder dort waren meine ersten Italienischlehrer. Im Studium habe ich mich dann für Spanisch als Hauptsprache entschieden und einige Monate in Spanien, Nicaragua und Mexiko verbracht.

Außer Spanisch und Italienisch spreche ich auch Englisch und ein bisschen Französisch. Italienisch ist mir von allen am liebsten – ich nenne es auch meine „Bauchsprache“, weil ich sie im Gegensatz zu den anderen zuerst durch s Leben und dann durchs Buch gelernt habe.